Willkommen bei COGNITUS GmbH

Unsere Leistungen

Schimmelschäden

Schimmelpilze leisten in der Natur eine wichtige Aufgabe in der Zersetzung von organischem Material. Unser Immunsystem kennt Schimmelpilze von Geburt an, da diese Lebensform praktisch überall in unseren Breiten vorkommt.

Wir Menschen nutzen u.a. in der Medizin mit z.B. Penicillin und Lebensmittelherstellung z.B. Käseherstellung Schimmelpilze.

Siedeln Schimmelpilze jedoch auf Wandoberflächen, Möbeln oder Kleidung ist Handlungsbedarf!

Gesundheitliche Beeinträchtigungen oder schwerwiegende Schädigungen können Schimmelpilze bewirken, durch ihre

  • Allergene Wirkungen

  • Toxische Wirkungen

  • Infektiöse Wirkungen

  • Olfaktorische Wirkungen

  • Psychische Wirkungen

Diese gesundheitsbeeinträchtigenden Wirkungen zeigen sich z.B.

  • Atemwegsbeschwerden

    z.B. Husten, Asthma, Heiserkeit

  • Augenentzündungen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Hautveränderungen

    z.B. Hautekzeme, Neurodermitis

  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Allgemeiner Leistungsabfall

So arbeiten wir!

Bei der Entfernung des Schimmels beachten wir die Vorgaben den Umweltbundesamtes und der BG-Bau zu Ihrem und zu unserem Schutz, denn nur mit etwas Einsprühen und Wegwischen ist es meistens nicht getan.

Wir kennen aus vielen Jahren Praxis die Diskussionen Vermieter / Mieterpartei zum Thema Heizen & Lüften.

Um die Ursache der Schimmelbildung finden zu können machen wir im Ortstermin

  • Eine Messung zu möglicher Durchfeuchtung des betroffenen Bauteils

  • Eine Beurteilung zum energetischen Verhalten des betroffenen Bauteils z.B. durch Feststellung des U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient). Dieser kann von uns rechnerisch bzw. messtechnisch ermittelt werden, wenn keine anderen Angaben vorliegen.

  • Eine Beurteilung zum Nutzungsverhalten in dem betroffenen Wohnbereich seitens der Bewohner. Hierzu erheben wir diverse Messdaten zu Raumklima und Schadstoffe, welche wir mit Daten zum Außenklima vergleichen.

  • Wenn erforderlich bzw. gewünscht nehmen wir vor und nach der Sanierung Proben der befallenen Oberflächen und der Luft, die wir in einem spezialisierten Labor untersuchen lassen.

Eine Auswertung ergibt dann nicht nur einen Überblick

  • welchen Anteil am Schimmelschaden Zustand des Bauteils und / oder

  • das Nutzungsverhalten hat

Hieraus leitet sich dann auch ab, mit welcher Sanierungsmaßnahme bzw. Verhaltensänderung künftiger Schimmelbefall vermieden werden kann.

Auch hier bringen wir notwendige Sanierungsmaßnahme und wirtschaftliche Vernunft in ein gut ausgewogenes Verhältnis.

In der Sanierung haben wir praktische Erfahrung:

  • Schimmelentfernung und Sanierung bei Wärmebrücken in Ein- und Mehrfamilienhäusern
  • Schimmelentfernung und Sanierung von kompletter Wohnung in Mehrfamilienhaus mit zeitweiliger Evakuierung der Bewohner
  • Schimmelentfernung in einem Krankenhaus
  • Schimmelentfernung und Sanierung in Kindergärten

Informationen zu:

Schimmelpilze brauchen Feuchte und eine niedrige Temperatur auf den Oberflächen, um dort siedeln und sich vermehren zu können.

In der DIN 4108 sind Bedingen zu einem „Normklima“ definiert (Berechnung Faktor Frsi), wenn es darum geht, die energetische Qualität eines Bauteils zu beschreiben hinsichtlich seiner Neigung zur Schimmelbildung. Demnach ist die Gefahr von Schimmelbildung gegeben, wenn die Temperatur der Oberfläche 12,6°C erreicht bzw. unterschreitet und die relative Luftfeuchte an der Oberfläche 80% beträgt.

In der Praxis allerdings richten sich Schimmelpilze nicht nach deutscher DIN und so gibt es durchaus Schimmelpilzbefall bei höheren Temperaturen bzw. niedrigerer Feuchte an den besiedelten Oberflächen.

Feuchte auf Oberflächen bildet sich durch:

  • Durchfeuchtung im Bauteil bedingt durch Mängel in der Abdichtung
  • Tauwasserauswurf, umgangssprachlich auch Kondensat genannt

Tauwasserauswurf gibt es, weil kühlere Luft weniger Wasser gasförmig tragen kann. Diesen Effekt kennen Sie von dem Kondensat auf z.B. einer Glasflasche, welche gerade aus dem Kühlschrank kommt. Die Luftschicht unmittelbar an der kühlen Glasoberfläche nimmt weniger Wasser gasförmig auf, als in der wärmeren Raumluft gebunden ist.

 

An kühleren Oberflächen von Wänden geschieht ein vergleichbarer Vorgang. Jedoch gibt’s den Unterschied, dass das austretende Tauwasser zunächst vom Baustoff aufgenommen wird und daher der Tauwasserauswurf nicht unmittelbar sichtbar ist.

Da eine feuchte Oberfläche kühler ist als eine trockene Oberfläche, verstärkt sich der Vorgang Tauwasserauswurf.

Meist betroffen sind Bereiche von Wärmebrücken, die wir als stoffliche und geometrische Wärmebrücken kennen.

+49 (0) 2462 9011 442       oder nutzen Sie unser Kontaktformular!

zum Kontaktformular